Internationale Messe-Videoproduktion | Case Study: Agrometal auf der Agritechnica
Für internationale Unternehmen ist es oft schwierig am Messestandort eine Videoproduktion zu finden. Besonders wenn die Inhalte in der eigenen Landessprache umgesetzt werden sollen. Für Agrometal aus Argentinien lösten wir genau diese Herausforderung. Wir produzierten in Deutschland eine vollständig spanischsprachige Social Media Kampagne.
Agrometals Herausforderung: Eine lokale Videoproduktion für spanischen Content finden
Die Agritechnica war für Agrometal ein wichtiger Meilenstein: der erste
direkte Auftritt des südamerikanischen Unternehmens in Europa. Umso
entscheidender war eine professionelle Außenkommunikation auf Spanisch. Der Zielmarkt ist die heimische Branche in Argentinien. Gesucht war eine lokale Agentur aus Hannover, die den gesamten Prozess von der strategischen Konzeption über die Produktion bis zur
fremdsprachigen Postproduktion zuverlässig abdeckt.
Steckbrief Kunde
- Kunde: Agrometal S.A.I.
- Zielmarkt: Argentinien
- Branche: Aussaatmaschinen
- Mitarbeier: 400
- Umsatz: 67 Mio. USD
Projektbeschreibung
- Aufgabe: Social Media Content & Konzeption
- Anlass: Agritechnica Messe Hannover 2026
- Medien: 8 Reels, Aftermovie, Fotos
- Produktionszeitraum: 3 Tage
- Planungsvorlauf: 3 Wochen
Neue Methoden der KI Projektbegleitend nutzen
In der Pre-Production haben wir gemeinsam die Grundlage für eine stimmige Social-Media-Kampagne geschaffen. Die Grundlage bildete der Austausch in Onlinemeetings. Alle Storyboards, Skripte, Interviewfragen und Voice-over-Texte wurden anschließend von uns auf Englisch und Spanisch vorbereitet. Wofür früher ein Übersetzer notwendig war, bemühten wir erfolgreich KI-Modelle. Fachbegriffe wurden vom Kunden feinabgestimmt.
Ganz auf KI verlassen wollten wir uns aber nicht: Während der Dreharbeiten half uns ein Übersetzer dabei, die Interviews offen und authentisch zu führen. Besonders hier liegt für unsere Agentur und arbeitsweise der Erfolg vergraben. Für starke Aussagen braucht es zwischenmenschlichkeit.
Im Editing haben wir die Technologie wieder hochgespult: Mit Adobe Premiere wurden die spanischen Aussagen transkribiert und ins Englische übersetzt. Der Videoschnitt auf der Messe erfolgte präzise auf die spanische Sprache. Dort wo das Transkript schwächen zeigte, konnten wir mit ChatGPT und co Bbhilfe schaffen und Verständnisfragen beseitigen. Der Kunde, des spanischen mächtig, wurde zur Abschlussprüfung herangezogen. Der Videoschnitt klappte jedoch mit erstaunlich wenig bis garkeiner menschlichen Unterstützung in der Übersetzung.
Ein Wow-Effekt löste die Sprachengine Elevenlabs aus. Uns gelang es einen spanischen Off-Sprecher mit argentinischem Slang zu generieren. Die Kosten und der zeitliche Aufwand für eine Lösung ohne KI war in der Vergangenheit immens.
KI-Einsatz in der Videoproduktion
Wo sich KI lohnt
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KI-Rauschunterdrückung rettet Interviews aus lauten Messehallen (wie der Agritechnica).
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Automatische, präzise Untertitelungen und Übersetzungen für internationale Zielgruppen.
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Generierung eines Off-Sprechers in beliebiger Sprache
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Kostenersparnis für den Kunden durch Verzicht auf Sprecher und Übersetzer im Videoschnitt
Nachteile
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Videoschnitt anhand einer Übersetzung kann weniger genau auf Emotionen in der Stimme abgestimmt werden
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KI macht Fehler bei Kontext oder Fachbegriffen – die Endkontrolle bleibt Pflicht.
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KI-generierte Sprecher sind schwer in den feinen Nuancen und im Tempo zu steuern
Die Agritechnica war erst der Anfang: Kurz darauf wurden wir nach Argentinien eingeladen, um auch die ExpoAgro 2026 medial zu begleiten. Die Ergebnisse aus Hannover unterstützten Agrometal hervorragend bei der Kommunikation auf dem argentinischen Markt. Warum also nicht auch einen Schritt über den Atlantik mit unserem Team wagen? Aus einem Messeprojekt wurde so eine langfristige Partnerschaft – und ganz nebenbei auch eine enge Freundschaft.
Von Hannover nach Argentinien
Gegenseitiges Vertrauen für eine Partnerschaft über Hannover hinaus – Impressionen unserer Produktion in Argentinien.
Das Projekt hat uns gezeigt, dass wir Konzepte und Videos auch in Sprachen zuverlässig umsetzen können, die wir selbst nicht sprechen. Vom ersten Skript bis zum finalen Schnitt konnten wir den gesamten Prozess sicher begleiten. Ganz ohne Bauchkribbeln ging es natürlich nicht – aber genau dieser Schrittaus der Komfortzone hat uns am Ende umso mehr bestärkt.
Bis dahin, oder passender: ¡Adiós! Ciao! Doei! Salut! Tchau!